… unter diesem – zugegebenermaßen ungewöhnlichen – Projekttitel hat der Förderverein Kirche Hl. Maurische Märtyrer Bourheim e.V. in Kooperation mit der Kirchengemeinde Heilig Geist im vergangenen Jahr einen Förderantrag gestellt, um auf dem Grundstück hinter der Bourheimer Kirche eine öffentlich zugängliche WC-Anlage zu errichten.
Als Nutzer sollen neben Besuchern von Kirche und Friedhof auch Jakobspilger auf dem Weg durch Bourheim von der WC-Anlage profitieren.

Seit dem Frühjahr ist der Container nun bereits in Betrieb, aber irgendwie ist die Information noch nicht überall angekommen.
Die wichtigste Frage hierbei lautet: „Wie komme ich denn auf das Klo?“
Erste Antwort: Barrierefrei! Die Rampe vor dem Container und auch der Platz im Container erlauben die Benutzung mit Rollator oder auch mit dem Rollstuhl.
Zweite Antwort: Man benötigt einen Türcode. Denn die Türe einfach immer offen stehen zu lassen stellt für den Förderverein keine Option dar. „Was immer offen steht, wird nicht lange in Ordnung bleiben.“ Wissen die Verantwortlichen. Da aber auch niemand ständig vor Ort ist, der einen Schlüssel harausgibt, hat man sich für die Lösung mit dem Türcode entschieden, die z.B. auch auf vielen Campingplätzen bereits seit langer Zeit genutzt wird.
Wie geht das Konkret?
Am Container ist dieses Schild aufgehangen, das alles erklärt:

Den Türcode muss man dann nur noch in das Schloss an der Tür eingeben:

Grundsätzlich also eine recht einfache Angelegenheit, die auch in den vergangegen Monaten bereits viel positive Resonanz erlangt hat.
Offensichtlich ist aber auch, dass die Lösung mit dem Türcode nicht für jeden so einfach ist. Insbesondere die Nutzung des QR-Codes um dann erst an den Türcode zu kommen ist für Menschen, die nicht ganz so technikaffin sind, eine Hürde.
Gerne können sich Bourheimerinnen und Bourheimer, die von diser Hürde betroffen sind, bei mir melden und den Türcode per Mail oder telefonisch erfragen.
Zum Schluss noch zweifacher Dank:
An die Pfarrgemeinde, die die laufenden Kosten für Wasser und Strom, sowie die regelmäßige Reinigung der Anlage übernommen hat.
Und an den Fördergeber für die finanzielle Unterstützung und die gute Zusammenarbeit.

