
Die aktuellen Antworten von Rurtalbus und Kreisverwaltung, die mich zu dem Thema über Umwege erreichen, lassen die Hoffnung schwinden, dass hier eine kurzfristige Qualitätssteigerung in der ÖPNV-Anbindung für Bourheim zu erwarten ist.
Kurz gesagt, hat man hier wohl Fördermittel für die SB20 beantragt, die zur Grundlage haben, dass der Bus die Gesamtstrecke Jülich-Aachen in einer bestimmten Zeitspanne schaffen muss (sonst ist es kein „Schnellbus“). Da nun Aldenhoven mit an diese Linie angebunden wird, sinkt die gefahrene Durchschnittsgeschwindigkeit ohnehin ab, was man durch die Streichung verschiedener Haltepunkte in Jülich kompensiert. Nun wieder einen Haltepunkt „Abzweig Bourheim“ mit aufzunehmen, passt dann nicht in das Rechenmodell.
So weit muss man die Argumentation wohl – für den Moment – akzeptieren.
Bei all dem hilft aber weder der Hinweis, dass man ja die Linie 220 nehmen kann (das würde ja nur 20-30 Minuten länger dauern) noch die Antwort der KI, die mir sagt, dass es im Kreis Düren auch Ortschaften gibt, die noch schlechter an den ÖPNV angebunden sind als Bourheim.
Bleibt die Hoffnung und die Bitte, dass sich unsere Kreistagsvertreter weiter für eine bessere Anbindung Bourheims an das ÖPNV-Netz einsetzen.
